„Wenn der Monat Ramadan beginnt, werden die Tore des Himmels geöffnet, die Tore der Hölle geschlossen und die Teufel gefesselt.“ — Prophet Muhammad, letzter Prophet des Islams.
Der Ramadan erstrahlt als heiligster Monat des islamischen Kalenders. Seine besondere Bedeutung wurzelt in jenem schicksalhaften Moment, als dem Propheten Mohammed durch den Erzengel Gabriel offenbart wurde. Diese Zeit verkörpert einen Weg zur spirituellen Läuterung und inneren Sammlung.
Warum Muslime fasten
Das Fasten während des Ramadan entfaltet sich weit über die körperliche Dimension hinaus. Es öffnet den Weg zu tiefer Besinnung und seelischer Reinigung. Die Gläubigen widmen sich in dieser Phase ganz ihrer Verbindung zu Allah. Diese bewusste Enthaltsamkeit schärft zugleich das Bewusstsein für jene Menschen, die täglich Hunger erleiden müssen.
Der wahre Kern des Fastens durchdringt jeden Aspekt des menschlichen Daseins. Jedes Organ soll seine gottgegebene Bestimmung erkennen, wodurch sich die Dankbarkeit gegenüber Allah im Herzen der Gläubigen verankert. Das Fasten bewirkt dabei:
- Eine Verfeinerung ethisch-moralischer Grundsätze
- Die Kultivierung der Selbstdisziplin
- Eine Vertiefung des Mitgefühls für Notleidende
- Das Finden innerer und äußerer Harmonie