Hast du dich jemals gefragt, was hinter dem Namen „Memnonkolosse" steckt?
Ganz einfach: Es handelt sich um zwei kolossale Sitzstatuen, die den Pharao Amenhotep III. darstellen. Sie stehen auf dem Westufer des Nils bei Luxor, in der Region, die die alten Ägypter als „Stadt der Toten" bezeichneten.
Warum nennt man sie eigentlich „Memnon"-Kolosse, obwohl sie Amenhotep zeigen?
Der Name geht auf die griechische Mythologie zurück: Die alten Griechen glaubten, die Statuen stellten Memnon dar, einen sagenhaften äthiopischen Helden, der im Trojanischen Krieg kämpfte.
Wie groß sind die Statuen tatsächlich?
Jede der beiden Figuren ist etwa 18 Meter hoch und wiegt schätzungsweise 720 Tonnen – das entspricht dem Gewicht von mehr als 100 ausgewachsenen Elefanten.
Woraus bestehen die Memnonkolosse?
Sie wurden aus Quarzit gemeißelt, einem besonders harten Gestein, das aus einer Steinbruchregion rund 700 Kilometer entfernt herantransportiert wurde.
Was zeigen die Statuen im Detail?
Amenhotep III. sitzt auf einem Thron, die Hände flach auf den Knien ruhend. Zu beiden Seiten des Throns sind Figuren seiner Mutter Mutemwia und seiner Hauptgemahlin Teje zu erkennen.
Die Memnonkolosse sind nicht nur ein archäologisches Wunder, sondern auch ein Symbol für die gewaltige Kraft und den Ehrgeiz der altägyptischen Zivilisation. Kein Wunder, dass sie bis heute Millionen von Besuchern aus aller Welt anziehen.
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