Die Pyramiden ohne Sommerhitze
Auf dem Gizeh-Plateau gibt es keinen Schatten. Im Juli bedeutet das, den Besuch auf die frühen Morgenstunden zu beschränken. Zu Ostern können Sie sich Zeit lassen — für die Cheops-Pyramide, die Sphinx, den Taltempel des Chephren.
Ein Kamelritt am Plateaurand oder ein Besuch beim Sonnenuntergang ist im Frühjahr angenehm, im Sommer eine Zumutung.
Das Grand Egyptian Museum
Seit November 2025 vollständig geöffnet, mit über 100.000 Exponaten und der kompletten Grabausstattung Tutanchamuns — 5.398 Objekte, erstmals gemeinsam ausgestellt.
Planen Sie mindestens einen halben Tag ein. Tickets werden online mit festem Zeitfenster verkauft und sollten vorab gebucht werden.
Tal der Könige und Theben-West
Die Grabkammern sind eng und ohne Klimatisierung. Bei 32 Grad Außentemperatur ist der Besuch angenehm, bei 43 Grad nicht.
Zum Standardprogramm gehören drei Gräber, der Hatschepsut-Tempel und die Memnonkolosse. Das Grab des Tutanchamun kostet extra und lohnt sich vor allem für Reisende, die den historischen Fundort sehen möchten.
Abu Simbel
Die beiden Felsentempel Ramses' II. liegen rund 280 Kilometer südlich von Assuan. Der Ausflug dauert per Bus etwa vier Stunden je Strecke, per Inlandsflug 45 Minuten.
In den 1960er Jahren wurden die Tempel in über tausend Blöcke zersägt und 65 Meter höher wieder aufgebaut, um sie vor dem Nassersee zu retten. Wer die Zeit hat, sollte diesen Ausflug einplanen.
Felukenfahrt in Assuan
Assuan ist die entspannteste Stadt Ägyptens. Der Nil ist hier breit und von Granitinseln durchsetzt, und eine Fahrt mit einer Feluke bei Sonnenuntergang gehört zu den ruhigsten Stunden einer Ägyptenreise.
Kombinieren lässt sich das mit einem Besuch im nubischen Dorf auf der Insel Elephantine oder im Botanischen Garten auf der Kitchener-Insel.
Basar und Handwerk
Der Khan el-Khalili in Kairo ist seit dem 14. Jahrhundert Handelsplatz. Gewürze, Kupferarbeiten, handgewebte Teppiche — und Feilschen gehört dazu. Ein Drittel des Startpreises ist ein realistischer Einstieg, der Ton bleibt freundlich.
In Luxor und Assuan sind die Basare kleiner und weniger touristisch.
Wüste und Sternenhimmel
Eine Jeep-Safari in die Westliche Wüste oder eine Fahrt zu den Beduinen endet meist mit Abendessen unter freiem Himmel. Der Sternenhimmel über der ägyptischen Wüste ist ein Kontrast, den man in Europa nicht mehr findet.
Im Frühjahr sind die Nächte mild genug, um lange draußen zu sitzen.
Ihre Osterreise nach Ägypten
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